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Tauchen in Sharm el-Sheikh: der komplette Guide
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Tauchen in Sharm el-Sheikh: der komplette Guide

Von TiE Editors1 July 20269 Min. LesezeitAktualisiert 9 August 2026

Ras Mohammed, Tiran, das Thistlegorm-Wrack: die besten Tauchplätze, Kurse und Preise in Euro, beste Jahreszeit und wie der Sinai-Stempel Ihr Tauchen betrifft.

Sharm el-Sheikh gehört zu den besten Tauchrevieren der Welt – und für viele deutsche Urlauber ist es der einfachste Einstieg ins Rote Meer: Direktflüge von TUI, Corendon und FTI landen in vier bis fünf Stunden am Airport SSH, das Wasser ist ganzjährig warm, und schon vor der eigenen Hoteltür beginnt oft ein intaktes Korallenriff. Wer noch nie eine Flasche auf dem Rücken hatte, macht hier in wenigen Tagen den ersten Tauchgang; erfahrene Taucher steuern Weltklasse-Spots wie Ras Mohammed, die Straße von Tiran oder das legendäre Wrack der Thistlegorm an. Dieser Guide erklärt die wichtigsten Tauchplätze, den Unterschied zwischen Tagesboot und Safari-Liveaboard, was Kurse kosten, welche Park- und Visagebühren anfallen – und worauf Sie beim Sinai-Stempel achten müssen.

Warum Sharm zu den besten Tauchrevieren der Welt zählt

Der Golf von Akaba an der Südspitze der Sinai-Halbinsel bringt eine seltene Kombination zusammen: steil abfallende Steilwände direkt vor der Küste, über 100 Korallenarten und rund 1.200 Fischarten auf engstem Raum, dazu eine Sichtweite, die häufig 20 bis 30 Meter erreicht. Beidseitig ist der Ort von Schutzgebieten gerahmt – dem Nationalpark Ras Mohammed im Südwesten und dem Nabq-Park im Nordosten –, was die Riffe seit Jahrzehnten schützt. Napoleonfische, Schildkröten, Muränen, Barrakuda-Schwärme, Rochen und gelegentlich Riffhaie gehören zum Standardrepertoire. Die Infrastruktur ist dabei so dicht wie kaum anderswo im Roten Meer: Dutzende Tauchbasen, viele mit deutschsprachigen Guides, sitzen in Naama Bay, Shark's Bay und Hadaba, und für den Notfall gibt es westlich von Old Sharm eine Dekompressionskammer im Hyperbaric Medical Center in Sharm el-Maya.

Die Top-Tauchplätze rund um Sharm

Die berühmtesten Reviere erreichen Sie mit dem Tagesboot ab Sharm el-Maya oder Travco Marina in einer halben bis knappen Stunde. Ein Überblick über die Klassiker:

TauchplatzHighlightLevelTiefe
Ras Mohammed – Shark & Yolanda ReefZwei zusammengewachsene Riffdome, Fischschwärme, Wrackladung der „Yolanda"Fortgeschritten10–30 m
Straße von Tiran (Jackson, Woodhouse, Thomas, Gordon)Vier Riffe im Kanal, Drift-Tauchgänge, GroßfischFortgeschritten5–30 m
Thistlegorm-WrackFrachter von 1941 mit LKW, Lokomotive und GeschützenFortgeschritten16–33 m
Jackfish Alley (Ras Mohammed)Höhlen und Überhänge, Makrelenschwärme, oft mit StrömungMittel–fortgeschritten5–25 m
Ras Um Sid / HausriffeWeichkorallen und Anemonen, ruhiger EinstiegAlle3–20 m

Ras Mohammed gilt als das Juwel des Rotmeer-Tauchsports. An Shark Reef und Yolanda Reef, zwei dicht beieinander liegenden Steilwänden, hängen im Sommer riesige Schwärme von Schnappern, Barrakudas und Makrelen im Blauwasser; am Fuß der Yolanda-Wand liegt die verstreute Ladung eines 1980 gesunkenen Frachters, darunter kuriose Sanitärkeramik. In der Nähe locken weitere Klassiker wie Shark Observatory und Anemone City, wo ganze Felder von Anemonen mit ihren Clownfischen den Grund bedecken. Die Straße von Tiran zwischen Sinai und der saudischen Insel Tiran umfasst die vier Riffe Jackson, Woodhouse, Thomas und Gordon – klassische Drift-Tauchgänge entlang farbenprächtiger Steilwände, an denen mit etwas Glück auch Adlerrochen und Haie vorbeiziehen. Die Strömung kann kräftig sein, weshalb Tiran eher fortgeschrittenen Tauchern empfohlen wird, für Schnorchler aber ebenso lohnt. Das Thistlegorm-Wrack im Golf von Suez ist einer der bedeutendsten Wracktauchgänge weltweit: Der britische Frachter wurde 1941 versenkt und liegt heute in 16 bis 33 Metern Tiefe, seine Laderäume voller Militär-LKW, Motorräder, einer Dampflokomotive und Munition. Weil die Anfahrt weiter ist, wird das Wrack meist als Ganztages- oder Übernachtungstour angeboten – ein zertifiziertes Brevet und etwas Tieftaucherfahrung sind Pflicht.

Was Sie unter Wasser erwartet

Das Rote Meer vor Sharm ist eine der artenreichsten Tauchregionen der Welt: über 100 Korallenarten und rund 1.200 Fischarten teilen sich hier ein vergleichsweise kleines Revier. Zum vertrauten Anblick gehören Papageien-, Falter- und Kaiserfische in leuchtenden Farben, neugierige Napoleonfische, Muränen in den Felsspalten, Rotfeuerfische und – am frühen Morgen oder in der Dämmerung – jagende Makrelen- und Barrakuda-Schwärme. Meeresschildkröten grasen an den Seegraswiesen, Blaupunktrochen liegen im Sand, und über den Steilwänden ziehen gelegentlich Adlerrochen vorbei. Riffhaie sind seltener, aber möglich, vor allem in Tiran und an den Außenriffen von Ras Mohammed. Diese Vielfalt macht Sharm nicht nur für Taucher, sondern auch für Schnorchler attraktiv: Schon in wenigen Metern Tiefe an den Hausriffen oder auf einem Bootsausflug zeigt sich ein Großteil dieser Unterwasserwelt.

Hausriffe und Ufertauchen

Einer der großen Vorteile von Sharm: An vielen Buchten reicht das Riff bis fast an den Strand. Wer keine Bootsfahrt möchte, taucht direkt vom Ufer – ein bequemes Format gerade für den ersten Tauchgang, für die Auffrischung nach längerer Pause oder für einen entspannten Nachmittag ohne Anfahrt. Bekannte Hausriffe finden sich rund um Shark's Bay, Ras Nasrani und am Leuchtturm von Ras Um Sid. Über Wasser reicht dafür meist der kostenlose Sinai-Stempel; das Riff bleibt geschützt, also gilt: nichts anfassen, nichts abbrechen. Das Ufertauchen mit Einweisung ist auch preislich der günstigste Einstieg (Richtwert ab etwa 20 €, Begleitperson ohne Tauchgang deutlich weniger).

Anfänger oder Fortgeschrittene: Kurse und Preise

Sharm ist ein idealer Ort, um mit dem Tauchen zu beginnen – warmes, ruhiges Wasser und flache Übungsbuchten machen den Einstieg leicht. Für einen ersten Eindruck genügt ein Discover Scuba Diving (auch „Schnuppertauchen"): ein kurzer Theorieteil, Übungen im Flachwasser und ein begleiteter Tauchgang bis maximal 12 Meter, ganz ohne Vorkenntnisse. Wer regelmäßig tauchen möchte, macht den Open Water Diver von PADI oder SSI – der weltweit anerkannte Grundschein, der in der Regel drei bis vier Tage dauert und für Tauchgänge bis 18 Meter berechtigt. Darauf baut der Advanced Open Water auf (Tieftauchen, Navigation, Nitrox), der auch für die anspruchsvolleren Spots wie das Thistlegorm-Wrack nötig ist. Nitrox ist an den großen Basen verfügbar, die maximale Tauchtiefe liegt bei rund 30 Metern, und außerhalb der Hausriffe wird stets mit Guide getaucht.

AngebotRichtpreis (EUR)Hinweis
Schnuppertauchen (Discover Scuba)ab 40–55 €Ein begleiteter Tauchgang, keine Vorkenntnisse
Ufertauchgang mit Einweisungab 20 €Günstigster Einstieg, ohne Boot
Open Water Diver (PADI/SSI)ca. 300–380 €3–4 Tage inkl. Zertifikat
Advanced Open Waterca. 250–320 €Voraussetzung für Tieftauchgänge
Zusätzlicher Tauchgangab 12 €Vorab buchen – vor Ort teurer
Tiran, zertifiziert (2 Tauchgänge)ca. 65 €Boots­tag inkl. Guide

Alle Preise sind Richtwerte für 2026; Ausrüstung ist bei Kursen meist inklusive, bei Fun-Dives kommt oft ein kleiner Verleih-Aufschlag hinzu. Bringen Sie zu jedem Tauchgang Ihr Brevet und eine Tauchtauglichkeits­bescheinigung mit – der erste Tauchgang ist üblicherweise ein kurzer Check-Dive.

Tagesboot oder Safari-Liveaboard

Die meisten Sharm-Urlauber tauchen von Tagesbooten: morgens Abfahrt aus dem Hafen, zwei Tauchgänge an den Riffen von Tiran oder Ras Mohammed, Mittagessen an Bord, nachmittags zurück. Das passt perfekt zum Pauschalurlaub, weil man abends wieder im eigenen Hotel ist. Wer intensiver und abgelegener tauchen will, bucht ein Safari-Liveaboard – ein Tauchschiff, auf dem man mehrere Tage lebt und schläft. Klassiker sind die „BDE-Route" (Ras Mohammed – Thistlegorm – Straße von Tiran) sowie längere Nord-Touren zu Wracks und selten befahrenen Riffen. Der Vorteil: bis zu vier Tauchgänge am Tag, darunter Früh- und Nachttauchgänge, und Spots ohne Tagesausflügler. Liveaboards richten sich an zertifizierte Taucher mit etwas Erfahrung; Anfänger sind auf dem Tagesboot besser aufgehoben. Wer nur ein, zwei Tauchtage im Strandurlaub einplant, fährt mit dem Tagesboot am günstigsten und flexibelsten; wer eine reine Tauchreise plant und möglichst viele Tauchgänge sammeln möchte, holt aus einer Woche Liveaboard das meiste heraus. Preislich beginnen mehrtägige Safaris deutlich über den Tagestouren, dafür sind Tauchgänge, Verpflegung und Übernachtung im Paket enthalten.

Marine-Park-Gebühren und der Sinai-Stempel

Zwei Punkte müssen Taucher in Sharm im Kopf behalten. Erstens die Nationalpark­gebühren: Für den Besuch von Ras Mohammed und der Meeresschutzgebiete wird eine Eintritts- bzw. Marine-Park-Gebühr fällig (Größenordnung wenige Euro pro Person plus eine kleine Umweltabgabe, stets in bar zu zahlen); bei Tauch- und Bootstouren ist sie oft schon im Paketpreis enthalten – fragen Sie im Zweifel nach.

Zweitens – und das ist die wichtigste Besonderheit von Sharm gegenüber Hurghada – der Sinai-Stempel. Bei Ankunft am Flughafen können Sie auf ein volles Visum verzichten und stattdessen kostenlos einen Sinai-Stempel für bis zu 15 Tage erhalten. Er gilt jedoch nur für die Küstenorte des Süd-Sinai (Sharm, Dahab, Nuweiba, Taba) und das Katharinenkloster. Für Ausflüge in den Ras-Mohammed-Nationalpark sowie für alle Touren aufs Festland – Kairo, Luxor, Alexandria – reicht der Stempel nicht: Dann brauchen Sie das reguläre ägyptische Visum (Visa on Arrival). Dessen Preis steigt zum 1. März 2026 von 25 auf 30 US-Dollar, zahlbar in bar am Flughafen. Praktischer Rat: Wer auch nur einen Landausflug oder einen Ras-Mohammed-Tauchtag plant, beantragt gleich bei der Einreise das volle Visum. Mehr dazu in unserem Reiseführer für Sharm el-Sheikh.

Beste Jahreszeit und Wassertemperatur

Getaucht wird in Sharm das ganze Jahr über, doch die Bedingungen wechseln mit der Saison. Das Wasser fällt nie unter etwa 20 °C, im Hochsommer klettert es auf angenehme 28–29 °C. Von Mai bis November ist die Wassertemperatur am höchsten und viele buchen dann ihre Kurse; im Winter (Dezember bis Februar) kühlt das Meer auf 19–21 °C ab – noch gut tauchbar, aber ein 5-mm-Nassanzug (oder mehr auf dem Liveaboard) ist ratsam, und an Land sollten Sie für die kühleren Nächte etwas Warmes einpacken. Die Sicht ist ganzjährig hervorragend, im Winter wehen jedoch häufiger stärkere Winde, die manche Bootstage einschränken.

MonatLuft °CWasser °CTauchen
Januar2219Neopren dicker, ruhigere Riffe
April3021Sehr angenehm, weniger Andrang
Juli3829Warm, Hochsaison, viele Schwärme
Oktober3225Ideale Kombination Luft/Wasser
Dezember2319Gute Sicht, wärmerer Anzug nötig

Wer sein Tauchziel noch zwischen den Rotmeer-Orten abwägt, findet in unserem Vergleich Rotes Meer: Hurghada oder Sharm eine Entscheidungshilfe; allgemeine Klimatipps stehen im Überblick zur besten Reisezeit für Ägypten.

Seriöse Tauchbasen erkennen

Die Qualität der Basis entscheidet über Sicherheit und Erlebnis. Achten Sie auf eine Zertifizierung durch PADI, SSI oder CMAS, gepflegtes und regelmäßig gewartetes Equipment, kleine Gruppengrößen und einen ausführlichen Check-Dive vor anspruchsvollen Spots. Gute Basen fragen nach Ihrem Logbuch und Ihrer Tauchtauglichkeit, drängen Anfänger nicht auf zu tiefe Tauchgänge und erklären die Notfallkette bis zur Dekompressionskammer. Nutzen Sie ausschließlich lizenzierte Anbieter, vermeiden Sie spontane Billigangebote am Strand, und denken Sie an eine Tauchversicherung – die medizinische Versorgung in Ägypten ist kostenpflichtig. Zur Umwelt gehört ebenfalls Verantwortung: Korallen nicht berühren, nichts sammeln, und die Ausfuhr von Korallen, Muscheln und Seesternen ist gesetzlich verboten.

Buchbare Touren aus unserem Katalog

Viele der besten Tauch- und Schnorchel-Kombinationen lassen sich vorab online buchen – das ist meist günstiger als vor Ort und sichert den Platz auf dem Boot. Beliebte, gut bewertete Optionen aus unserem Katalog:

  • Sharm El Sheikh: White Island & Ras Mohamed Dive & Snorkel – rund 25 € (1.363 EGP), 4,89★ bei fast 3.000 Bewertungen: kombiniert Ras Mohammed mit der Sandbank White Island, mit optionalem Tauchgang.
  • Sharm: Ras Mohamed & White Island Snorkeling, Diving & Lunch – rund 31 € (1.691 EGP), 4,88★: ganzer Bootstag mit Tauchoption und Mittagessen.
  • Sharm El-Sheikh: Luxury Ras Mohammed & White Island Cruise – rund 31 € (1.693 EGP), 4,61★: entspannte Yacht-Variante für Schnorchler und Begleitpersonen.
  • Seascope Submarine Boat Cruise – rund 34 € (1.853 EGP): Halb-U-Boot mit Panoramafenstern für alle, die die Unterwasserwelt ohne Tauchen sehen möchten.
  • Dahab-Ausflug ab Sharm mit Blue Hole – rund 63 € (3.381 EGP): Tagestrip zu den legendären Tauch- und Schnorchelplätzen bei Dahab.

Damit ist Sharm el-Sheikh von der ersten Atemübung im Flachwasser bis zum Wracktauchgang an der Thistlegorm ein Revier, das für jedes Level etwas bietet – planen Sie Kurse und Bootstage am besten vorab, dann bleibt vor Ort mehr Zeit fürs Wesentliche: das Rote Meer selbst.

#Sharm El Sheikh#diving#Ras Mohammed#snorkelling
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Häufige Fragen

Braucht man in Sharm el-Sheikh Taucherfahrung, oder kann man als Anfänger tauchen?

Beides ist möglich. Für einen ersten Eindruck genügt ein Schnuppertauchgang (Discover Scuba Diving) ohne Vorkenntnisse bis maximal 12 Meter Tiefe. Wer regelmäßig tauchen will, macht den Open Water Diver von PADI oder SSI in drei bis vier Tagen. Das warme, ruhige Wasser und flache Übungsbuchten machen Sharm zu einem idealen Ort zum Tauchenlernen.

Was kostet ein Open-Water-Tauchkurs in Sharm el-Sheikh?

Ein PADI- oder SSI-Open-Water-Kurs kostet als Richtwert etwa 300 bis 380 Euro und dauert drei bis vier Tage inklusive Zertifikat und meist der Ausrüstung. Ein Schnuppertauchen liegt bei rund 40 bis 55 Euro, ein einzelner Fun-Dive oft ab etwa 30 Euro. Alle Preise 2026 sind Richtwerte und variieren je nach Basis.

Welche Tauchplätze sind die besten rund um Sharm?

Zu den Klassikern zählen Ras Mohammed mit Shark & Yolanda Reef, die vier Riffe der Straße von Tiran (Jackson, Woodhouse, Thomas, Gordon) und das Thistlegorm-Wrack aus dem Jahr 1941. Jackfish Alley und die Hausriffe bei Shark's Bay und Ras Um Sid eignen sich gut für mittlere Level und entspannte Tauchgänge.

Reicht der kostenlose Sinai-Stempel zum Tauchen?

Für Hausriff- und die meisten Bootstauchgänge im Süd-Sinai reicht der kostenlose Sinai-Stempel (bis 15 Tage). Für den Nationalpark Ras Mohammed sowie für Ausflüge aufs Festland (Kairo, Luxor) brauchen Sie jedoch das volle ägyptische Visum. Dieses kostet ab dem 1. März 2026 30 US-Dollar, zahlbar in bar am Flughafen. Wer Ras Mohammed plant, beantragt am besten gleich das volle Visum.

Wann ist die beste Zeit zum Tauchen in Sharm el-Sheikh?

Getaucht wird ganzjährig. Die höchsten Wassertemperaturen (bis 28–29 °C) und die meisten Fischschwärme gibt es von Mai bis November. Im Winter kühlt das Wasser auf 19–21 °C ab – noch gut tauchbar, aber mit dickerem Nassanzug. Oktober gilt vielen als ideale Kombination aus warmer Luft, angenehmem Wasser und geringerem Andrang.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesboot und Safari-Liveaboard?

Beim Tagesboot fahren Sie morgens raus, machen zwei Tauchgänge und sind abends zurück im Hotel – ideal für Pauschalurlauber. Ein Safari-Liveaboard ist ein Tauchschiff, auf dem man mehrere Tage lebt, mit bis zu vier Tauchgängen täglich und Zugang zu abgelegenen Spots und Wracks. Liveaboards richten sich an zertifizierte, erfahrenere Taucher.

Fallen Marine-Park-Gebühren an, und wie zahlt man sie?

Ja. Für Ras Mohammed und die Meeresschutzgebiete wird eine Eintritts- bzw. Marine-Park-Gebühr fällig – wenige Euro pro Person plus eine kleine Umweltabgabe, immer in bar. Bei gebuchten Tauch- und Bootstouren ist sie häufig bereits im Preis enthalten; fragen Sie im Zweifel beim Anbieter nach.

Wie erkenne ich eine seriöse Tauchbasis?

Achten Sie auf eine Zertifizierung durch PADI, SSI oder CMAS, gepflegtes und gewartetes Equipment, kleine Gruppen und einen Check-Dive vor anspruchsvollen Spots. Seriöse Basen fragen nach Brevet und Tauchtauglichkeit und drängen Anfänger nicht auf zu tiefe Tauchgänge. Buchen Sie nur bei lizenzierten Anbietern, schließen Sie eine Tauchversicherung ab und meiden Sie spontane Billigangebote am Strand.

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