
Die besten Bootstouren ab Hurghada (2026): Orange Bay, Inseln & Riffe
Orange Bay, Paradise Island, Dolphin House und VIP-Katamaran: welche Bootstour am Roten Meer sich lohnt, was inklusive ist und was sie 2026 in Euro kostet.
Kurz gesagt: Die schönste Seite von Hurghada beginnt erst hinter der Kaimauer. Vor der Küste liegen die Giftun-Inseln mit ihren puderweißen Sandbänken – Orange Bay und Paradise Island – dazu die Delfinriffe von Sha'ab El Erg (Dolphin House) und Dutzende Korallengärten, die man nur per Boot erreicht. Für die meisten Urlauber ist ein Ganztagesausflug auf dem großen Tagesboot mit Mittagsbuffet und Schnorchelstopps schon ab rund 15–20 € pro Person der beste Einstieg. Wer es ruhiger, flexibler und exklusiver mag, chartert einen Speedboot- oder VIP-Katamaran privat. Nichttaucher steigen ins Glasbodenboot oder ins U-Boot „Sindbad". Buchen Sie über eine lizenzierte Agentur, nicht am Strand – und rechnen Sie die Nationalpark-Gebühr von etwa 5 $ (rund 250 EGP) obendrauf.
Dieser Guide führt Sie durch alle wichtigen Bootstouren ab Hurghada: die Klassiker zu den Inseln, das Schwimmen mit wilden Delfinen, den Unterschied zwischen Gruppen- und Privattour, echte Preise für 2026, die beste Jahreszeit, Tipps gegen Seekrankheit und die Riffregeln, an die sich jeder Gast halten sollte.
Die Klassiker: Orange Bay, Paradise Island & die Giftun-Inseln
Die Giftun-Inseln sind ein Meeres-Nationalpark direkt vor Hurghada und das Herzstück fast jeder Bootstour. Der bekannteste Stopp ist die Orange Bay – eine flache Türkislagune mit einer langen weißen Sandzunge, Strohschirmen und einem Riff gleich neben der Sandbank. Das Wasser ist so klar, dass man schon vom Steg aus Fische sieht; zum Schnorcheln muss man nur wenige Meter schwimmen. Ähnlich beliebt ist Paradise Island, eine kleinere, ebenfalls sehr fotogene Insel mit Liegen, Bar und einem lebendigen Hausriff. Beide lassen sich in einem Tagesausflug kombinieren, oft ergänzt um ein bis zwei zusätzliche Schnorchelstopps an offenen Riffen. Für Familien mit älteren Kindern ist das eine ideale Mischung aus Baden, Schnorcheln und Sandbank-Faulenzen; wer es lebhafter mag, bucht Wassersport wie Bananaboot oder Parasailing gegen Aufpreis dazu.
Der Klassiker ist das große Tagesboot: Abfahrt meist gegen 9 Uhr, 45 bis 60 Minuten Fahrt pro Weg, 30 bis 40 Gäste an Bord, ein warmes Mittagsbuffet auf dem Schiff und rund 1,5 bis 2 Stunden Zeit auf der Insel. Das ist die günstigste Variante (ab etwa 15–19 € pro Person) und für Familien völlig ausreichend. Wer mehr Ruhe und Inselzeit will, bucht einen privaten Speedboot-Transfer: nur rund 20 Minuten Fahrt, flexible Abfahrtszeiten und deutlich mehr Zeit am Strand – dafür ist das Mittagessen hier oft nicht inklusive.
Wichtig zu wissen: Die Nationalpark-Eintrittsgebühr von etwa 5 $ (rund 250 EGP) pro Person wird fast immer separat und in bar kassiert – am Boot oder am Insel-Steg. Halten Sie also ein paar Dollar oder Pfund bereit. Liegt Ihr Hotel außerhalb des Zentrums (El Gouna, Makadi Bay, Sahl Hasheesh, Soma Bay), kommt meist ein Transferaufschlag von 5–10 € hinzu. Weitere Ideen für Ihren Aufenthalt bündelt unser Reiseführer für Hurghada.
Dolphin House: Schnorcheln mit wilden Delfinen
Der emotionalste Ausflug am Roten Meer führt nach Sha'ab El Erg, weithin bekannt als Dolphin House – ein hufeisenförmiges Riff etwa 25 km nördlich von Hurghada. Es ist einer der wenigen Orte der Welt, an denen ganzjährig wilde Spinner- und Große Tümmler leben, denen man beim Schnorcheln begegnen kann. Garantiert ist eine Sichtung nie – es sind wilde Tiere –, doch die Chance ist hoch, und viele Boote fahren die Lagune mehrmals an, bis eine Schule auftaucht.
Der Ausflug ist in der Regel eine Ganztagestour (ab etwa 18–25 €, VIP-Varianten bis rund 45 €) mit Hotelabholung, Frühstück und frisch gegrilltem BBQ-Lunch an Bord, Schnorchelausrüstung und einem englischsprachigen Guide. Neben dem Delfinriff werden meist zwei bis drei weitere Korallenstopps eingelegt. Ein paar Regeln machen den Unterschied zwischen einer schönen und einer respektvollen Begegnung: den Delfinen nie hinterherschwimmen, sie nicht berühren, keinen Motorlärm provozieren und sich ruhig und parallel zur Schule verhalten. Seriöse Anbieter halten diese Distanz von selbst ein – ein gutes Kriterium bei der Wahl der Agentur.
Schnorchel-Yachten, Glasboden & U-Boot: welches Boot für wen?
Nicht jede Bootstour bedeutet Flossen und Maske. Das Rote Meer lässt sich in Hurghada auf ganz unterschiedliche Weise erleben – vom klassischen Schnorcheltag bis zur trockenen Riff-Safari für alle, die nicht ins Wasser wollen oder können.
- Schnorchel-Yacht / Motorboot: der Allrounder. Zwei bis drei Riffstopps, Ausrüstung an Bord, Mittagessen, ideal für Familien und Einsteiger. Beliebte Riffe sind Gota Abu Ramada (das „Aquarium" von Hurghada, flach und fischreich) und die Fanadir-Riffe.
- Glasbodenboot: perfekt für kleine Kinder, ältere Gäste oder Nichtschwimmer. In ein bis zwei Stunden gleitet man über Korallengärten und sieht die Unterwasserwelt durch den Glasboden, ganz ohne nass zu werden. Preis ab etwa 15 €.
- U-Boot „Sindbad": eine Besonderheit von Hurghada – ein echtes Touristen-U-Boot, das rund zwei Stunden bis in etwa 22 m Tiefe abtaucht. Richtpreis rund 38 $ (etwa 35 €) für Erwachsene, ca. 28 $ für Kinder bis 11 Jahre.
- Schnuppertauchen: Wer das Tauchen ausprobieren will, bucht im Rahmen eines Seeausflugs einen begleiteten Erst-Tauchgang mit Flasche (ab etwa 20 $, mit Yacht und Einweisung eher ab 45 $). Für den ganzen Tauch-Kosmos lohnt der Blick in unseren Vergleich Tauchen am Roten Meer: Hurghada oder Sharm el-Sheikh.
Privat oder Gruppe? VIP-Katamaran gegen großes Tagesboot
Die wichtigste Entscheidung bei der Buchung ist nicht das Ziel, sondern das Format. Beide haben ihre Berechtigung – es kommt darauf an, was Ihnen der Tag wert ist.
Das große Gruppen-Tagesboot ist die günstige, gesellige Variante: fester Fahrplan, viele Mitreisende, Buffet an Bord und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis pro Person ist niedrig, dafür teilt man Insel und Riff mit anderen Booten, und die Zeiten sind vorgegeben. Für einen unkomplizierten Strand- und Schnorcheltag reicht das völlig.
Die private Tour – ob Speedboot oder luxuriöser VIP-Katamaran – kostet als Gruppenpreis deutlich mehr (grob ab 120–200 € für das ganze Boot, je nach Größe und Dauer), teilt sich aber auf alle Mitfahrer auf. Dafür bestimmen Sie Abfahrtszeit und Stopps selbst, sind nur mit Ihrer eigenen Gruppe unterwegs und erreichen die Inseln vor den großen Booten – also dann, wenn die Sandbänke noch fast leer sind. Für Paare, Familien mit kleinen Kindern, Fotografen oder besondere Anlässe ist der Aufpreis oft jeden Euro wert. Katamarane punkten zusätzlich mit viel Platz zum Sonnen und ruhigerem Lauf im Wellengang. Ein Zwischenweg sind halbprivate Kleingruppen-Touren mit maximal acht bis zwölf Gästen: mehr Ruhe als auf dem großen Boot, aber günstiger als ein kompletter Charter.
Was ist inklusive – und was kostet extra
Die folgenden Richtpreise stammen aus aktuellen Katalogen und Anbieterlisten für 2026. Vor Ort und je nach Saison können sie abweichen; im Voraus online gebucht ist meist günstiger als das Angebot des Hotel-Guides. Fast immer nicht im Grundpreis enthalten sind die Nationalpark-Gebühr, Trinkgelder und optionaler Wassersport.
| Bootstour | Richtpreis (Erwachsener) | Was inklusive ist |
|---|---|---|
| Orange Bay / Giftun – großes Tagesboot | ab ~15–19 € | Transfer, Mittagsbuffet, Schnorchelausrüstung, Guide |
| Paradise Island (Tagesboot) | ~20–25 € | wie oben; Wassersport teils gegen Aufpreis |
| Dolphin House / Sha'ab El Erg (ganztags) | ~18–45 € | Abholung, Frühstück, BBQ-Lunch, Schnorcheln, Guide |
| Privater Speedboot- / VIP-Katamaran-Charter | ab ~120–200 € (ganzes Boot) | privates Boot, flexible Zeiten, mehr Inselzeit |
| Glasbodenboot (1–2 Std) | ab ~15 € | Riffbeobachtung durch den Glasboden, ohne Schwimmen |
| U-Boot „Sindbad" | Erw. ~38 $ / Kind ~28 $ | Tauchfahrt bis ~22 m, ca. 2 Stunden |
| Schnuppertauchen (1 Tauchgang) | ab ~20–45 $ | Flasche, Einweisung, Begleitung durch Tauchlehrer |
| Nationalpark-Gebühr Giftun | ~5 $ (~250 EGP) p. P. | separat, bar am Boot/Steg zu zahlen |
Als Faustregel gilt: Ein seriöser Tagesausflug enthält Hoteltransfer, Mittagessen, Getränke (meist Wasser und Softdrinks), Schnorchelausrüstung und Rettungsweste. Extra kosten in der Regel Parkgebühren, Bananaboat/Parasailing, ein Tauchgang und das Trinkgeld für Crew und Guide (ein paar Euro pro Person sind üblich und willkommen).
Beste Jahreszeit & Wetter fürs Bootfahren
Hurghada ist ein Ganzjahresziel, und Bootstouren laufen an praktisch jedem Tag. Die Wassertemperatur fällt selten unter 21 °C und klettert im Hochsommer über 28 °C. Trotzdem lohnt der Blick auf den Kalender – vor allem wegen Wind, Wellen und Hitze.
| Zeitraum | Luft (ca.) | Wasser (ca.) | Charakter fürs Boot |
|---|---|---|---|
| Dez–Feb | 20–24 °C | 21–23 °C | mildeste Zeit, kühler Fahrtwind – Jacke an Bord mitnehmen |
| Mär–Mai | 25–30 °C | 22–25 °C | ideal: warm, oft ruhige See, angenehme Sicht |
| Jun–Aug | 33–38 °C | 27–29 °C | sehr heiß, warmes Wasser – Sonnenschutz ist Pflicht |
| Sep–Nov | 28–33 °C | 26–28 °C | Traumfenster: warm, ausgeglichen, klare Sicht |
Die besten Monate fürs Bootfahren sind Frühjahr und Herbst: warmes Wasser, meist ruhige See und beste Sicht am Riff. Im Hochsommer ist das Wasser am wärmsten, an Bord aber wird es glühend heiß – Kopfbedeckung, Sonnencreme und viel Trinken sind entscheidend. Im Winter ist es tagsüber angenehm, der Fahrtwind auf dem offenen Meer aber kühl; eine windfeste Jacke gehört ins Gepäck. Gelegentlich sagt der Veranstalter bei starkem Wind eine Tour ab oder verlegt sie – das ist ein gutes Zeichen, kein schlechtes. Wer die Reisezeit grundsätzlich abwägt, findet Orientierung im Guide zur besten Reisezeit für Ägypten.
Seekrankheit vermeiden: praktische Tipps
Die meisten Tagestouren fahren geschützte Reviere an, doch bei Wind kann das offene Meer ruppig werden. Wer zu Seekrankheit neigt, kommt mit ein paar einfachen Kniffen gut durch den Tag:
- Platz wählen: in der Bootsmitte sitzen, wo die Schwankungen am geringsten sind – nicht am Bug.
- Horizont fixieren: den Blick auf die feste Landlinie oder den Horizont richten, nicht aufs Handy oder ins Buch.
- Frische Luft: an Deck bleiben, nicht in die stickige Kabine.
- Richtig essen: leicht frühstücken, nicht mit leerem Magen an Bord, fettiges Essen und viel Kaffee vermeiden.
- Vorbeugen: Reisetabletten oder Akupressur-Bänder rund 30–60 Minuten vor Abfahrt; Ingwer (Kapseln, Tee oder kandiert) hilft vielen. Wer verschreibungspflichtige Mittel nimmt, klärt das vorab mit dem Arzt.
- Katamaran wählen: Bei bekannter Empfindlichkeit ist ein breiter Katamaran ruhiger im Wellengang als ein schmales Motorboot.
Umweltschutz & Riffregeln
Die Korallenriffe des Roten Meeres stehen in Ägypten unter gesetzlichem Schutz – und sie sind der Grund, warum Sie überhaupt hier sind. Ein paar Regeln sind Pflicht, nicht Empfehlung, und Verstöße können mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden:
- Korallen niemals berühren, treten oder abbrechen. Schon eine Berührung kann jahrzehntealte Korallen töten. Halten Sie Abstand und lassen Sie die Flossen vom Riff weg.
- Nichts mitnehmen: keine Muscheln, Seesterne, Korallenstücke oder Sand als Souvenir – die Ausfuhr ist verboten.
- Nicht füttern: Fische oder Delfine zu füttern stört das Ökosystem und ist untersagt.
- Riff-freundliche Sonnencreme verwenden (ohne Oxybenzon/Octinoxat) und Sonnenschutz besser über ein Lycra-Shirt als über dicke Cremeschichten regeln.
- Nichts ins Meer werfen: Müll, Zigarettenkippen und Plastik gehören zurück an Bord.
- Seriöse Anbieter wählen: Lizenzierte Veranstalter ankern an Bojen statt auf dem Riff und halten bei Delfinen respektvollen Abstand. Meiden Sie private „Straßenangebote" ohne Lizenz – nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Sicherheitsgründen.
Wer diese Regeln beherzigt, sorgt dafür, dass die Sandbänke und Korallengärten von Hurghada auch in zehn Jahren noch so aussehen wie auf den Fotos, die Sie mit nach Hause bringen.
So buchen Sie richtig
Buchen Sie Bootstouren bei einer lizenzierten Agentur oder online im Voraus, nicht bei Verkäufern am Strand oder an der Promenade. Vergleichen Sie, was wirklich enthalten ist (Transfer, Essen, Ausrüstung, Guide) und was extra kommt (Parkgebühr, Wassersport, Trinkgeld). Prüfen Sie Bewertungen, fragen Sie nach der Gruppengröße und bestehen Sie auf Rettungswesten an Bord. Nehmen Sie Bargeld in kleinen Scheinen für Parkgebühr und Trinkgeld mit, dazu Sonnenschutz, Kopfbedeckung, eine leichte Jacke gegen den Fahrtwind und – wenn vorhanden – die eigene Schnorchelmaske für den besten Sitz. Und geben Sie einer wilden Delfinschule immer den Vortritt: Der schönste Moment am Roten Meer ist der, in dem die Tiere freiwillig näher kommen.

Häufige Fragen
Welche Bootstour ab Hurghada lohnt sich am meisten?
Für die meisten Urlauber ist ein Ganztagesausflug zu den Giftun-Inseln mit Stopp an der Orange Bay oder Paradise Island der beste Einstieg: weiße Sandbänke, klares Türkiswasser und Riffe direkt neben dem Strand, inklusive Mittagsbuffet und Schnorchelausrüstung ab rund 15–20 € pro Person. Wer wilde Delfine erleben will, wählt die Ganztagestour nach Sha'ab El Erg (Dolphin House). Für maximale Ruhe und Flexibilität lohnt sich ein privater Speedboot- oder Katamaran-Charter.
Was kostet eine Bootstour zur Orange Bay 2026?
Das große Gruppen-Tagesboot zur Orange Bay bzw. zu den Giftun-Inseln startet 2026 bei etwa 15–19 € pro Person, inklusive Hoteltransfer, Mittagsbuffet, Schnorchelausrüstung und Guide. Hinzu kommt fast immer die Nationalpark-Eintrittsgebühr von rund 5 $ (etwa 250 EGP), die separat und in bar kassiert wird. Private Speedboot- oder VIP-Katamaran-Charter kosten deutlich mehr, teilen sich aber auf die ganze Gruppe auf.
Sieht man beim Dolphin House garantiert Delfine?
Nein, eine Garantie gibt es nicht – es sind wilde Spinner- und Große Tümmler, die frei in der Lagune von Sha'ab El Erg leben. Die Chance auf eine Begegnung ist aber hoch, da dort ganzjährig Delfine ansässig sind und die Boote das Riff mehrmals anfahren. Wichtig: den Tieren nicht hinterherschwimmen, sie nicht berühren und ruhigen Abstand halten. Seriöse Anbieter achten von selbst darauf.
Gibt es Bootstouren für Nichtschwimmer oder kleine Kinder?
Ja. Das Glasbodenboot (ab etwa 15 €) gleitet in ein bis zwei Stunden über die Korallengärten, ohne dass man ins Wasser muss – ideal für kleine Kinder, ältere Gäste und Nichtschwimmer. Als Besonderheit fährt in Hurghada zudem das echte Touristen-U-Boot „Sindbad" bis in rund 22 m Tiefe (ca. 38 $ für Erwachsene, ca. 28 $ für Kinder bis 11 Jahre).
Privat- oder Gruppentour – was ist besser?
Das große Gruppen-Tagesboot ist günstig und gesellig, hat aber feste Zeiten und viele Mitreisende. Eine private Tour (Speedboot oder VIP-Katamaran) kostet als Gruppenpreis mehr, teilt sich aber auf alle Mitfahrer auf und bietet flexible Abfahrtszeiten, mehr Inselzeit und weniger Trubel. Für Paare, Familien mit kleinen Kindern, Fotografen oder besondere Anlässe ist der Aufpreis meist lohnend.
Wann ist die beste Zeit für Bootstouren am Roten Meer?
Frühjahr (März–Mai) und Herbst (September–November) sind ideal: warmes Wasser um 25–28 °C, oft ruhige See und beste Sicht. Der Hochsommer bietet das wärmste Wasser, an Bord wird es aber sehr heiß – Sonnenschutz ist Pflicht. Im Winter ist es tagsüber mild, der Fahrtwind auf dem Meer aber kühl; eine windfeste Jacke gehört ins Gepäck. Bootstouren laufen ganzjährig, bei starkem Wind kann eine Fahrt jedoch abgesagt werden.
Was hilft gegen Seekrankheit auf dem Boot?
In der Bootsmitte sitzen, den Blick auf den Horizont richten, an frischer Luft an Deck bleiben und nicht mit leerem, aber auch nicht mit vollem, fettigem Magen an Bord gehen. Reisetabletten oder Akupressur-Bänder rund 30–60 Minuten vor Abfahrt nehmen; vielen hilft Ingwer. Wer empfindlich ist, wählt einen breiten Katamaran, der im Wellengang ruhiger liegt als ein schmales Motorboot.
Welche Regeln gelten am Riff und beim Umweltschutz?
Die Korallenriffe stehen unter gesetzlichem Schutz: Korallen niemals berühren, treten oder abbrechen, keine Muscheln, Seesterne oder Korallenstücke mitnehmen (Ausfuhr verboten) und Fische wie Delfine nicht füttern. Nutzen Sie riff-freundliche Sonnencreme, werfen Sie nichts ins Meer und buchen Sie nur lizenzierte Anbieter, die an Bojen ankern statt auf dem Riff. Verstöße können mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden.
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